Von Fabian Raschke

Wie Ihnen feste Routinen beim Schreiben helfen

So, die Sommerpause ist vorbei und nun geht es weiter mit neuen Schreibtipps. Doch nun nach dem Urlaub merke ich gerade: Wenn man aus seine Schreib-Routinen einmal verlassen hat, fällt es schwerer wieder ins Schreiben zu kommen.

Routinen helfen uns im Alltag. So sitzt zum Beispiel beim Kaffee kochen jeder Handgriff: Wasser in die Maschine füllen, Filtertüte einsetzen, Kaffee abmessen, die Maschine anmachen – und fertig. Sie könnten selbst im Schlaf noch Kaffee kochen.

So ist es mit allem, war zur Routine geworden ist: Wir müssen wir nicht mehr darüber nachdenken – wir tun es einfach. Das spart Zeit und erleichtert die Arbeit. Genauso ist es mit dem Schreiben. Wenn Sie feste Schreib-Routinen entwickeln, denken Sie nicht mehr darüber nach, ob und wann Sie mit dem Schreiben anfangen. Sie tun es einfach. So wie Kaffee kochen.

Halten Sie sich feste Schreibzeiten frei

Reservieren Sie sich in Ihrem Kalender feste Schreibzeiten. Wenn möglich, blocken Sie sich diese Zeiten so, als ob Sie einen festen Termin mit einem Kunden oder Kollegen hätten. Diese Zeit ist für Ihre Schreibarbeiten reserviert. Am besten stellen Sie während dieser Zeit das Telefon aus oder auf die Zentrale bzw. einen Kollegen um und stellen auch Ihre E-Mail-Benachrichtigung aus.

Wenn Sie zum Beispiel jeden Tag die Zeit von 15 bis 16 Uhr als Ihre Schreibzeit geblockt haben, dann werden Sie bald ganz ohne nachzudenken, um 15 Uhr mit der Arbeit an Ihrem Texten beginnen. Einfach aus Routine. Vielleicht werden Sie sich sogar schon einige Zeit vorher darauf freuen, dass Sie ab 15 Uhr wieder zu schreiben beginnen.

Achten Sie auf Ihre produktiven Zeiten

Manche Menschen können besser früh morgens, andere spät abends besonders konzentriert arbeiten. Achten Sie darauf, wann Ihre produktivste Zeit ist und legen Sie sich Ihre Schreibzeit zu den Zeiten, in denen Ihnen Ihre Arbeit leicht von der Hand geht. Es macht wenig Sinn, gegen den eigenen Bio-Rhythmus arbeiten zu wollen.

Schreiben Sie regelmäßig

Schreiben ist wie Sport. Wenn man nicht trainiert, verliert man die Form. Versuchen Sie daher, jeden Tag ein bisschen zu schreiben. So integrieren Sie Schreiben ganz natürlich in Ihren Alltag und es fällt Ihnen immer leichter, ins Schreiben zu kommen.

Wenn Sie jeden Tag ein bisschen schreiben, dann wird das Schreiben für Sie nicht nur zur Routine, sondern so können Sie auch große Schreibprojekte ohne viel Stress bewältigen. Schließlich kommen Sie jeden Tag ein Stücken mit Ihrem Text voran.

Pflegen Sie Rituale

Wenn Sie vor dem Schreiben immer die selben Handlungen ausführen, stellen Sie sich dabei unbewusst schon darauf ein, dass es nun ans Schreiben geht. Das kann Ihnen viel Zeit vor einem leeren Bildschirm ersparen, während der Sie sich erst einmal sammeln.

Ein Beispiel: Wenn Sie jedes Mal bevor Sie sich ans Schreiben setzen, erst einmal Ihre Blumen gießen und sich dann eine Kanne Tee kochen und einen Obstteller bereiten, dann wird Ihr Gehirn diese Handlung bald als Vorbereitung auf das Schreiben abspeichern. Sie stimmen sich durch dieses Ritual unbewusst auf das Kommende ein, kommen zur Ruhe und können sich auf die folgende Schreib-Session konzentrieren.

 

 

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